. .

Entstehung

Im Oktober 1937 stellte Frau Gretel Hirth den Antrag zur Eröffnung eines Altenheimes beim Bezirksamt.

Am 11.11.1937 teile das Bezirksamt ihr mit, daß kein Einwand bestünde, eine Einrichtung für ältere Menschen einzurichten, und erteilte damit die Genehmigung zur Eröffnung eines Altenheimes in Kork, Legelshurster Str. 1. Dieses Datum war der Gründungstag eines Altenheimes, dem Frau Gretel Hirth den Namen "Sonnenhaus" gab.

In den Kriegswirren wurde das Haus 2 x mit seinen Bewohnern evakuiert, das 1. Mal bei den kath. Schwestern in Durbach, beim 2. Mal fand man in Obersdorf /Allgäu eine Bleibe.

Nach der Rückkehr befand sich das Gebäude in einem desolaten Zustand und war von 7 Granaten getroffen. In den Korker Anstalten, dem heutigen Epilepsie-Zentrum wurden die Bewohner vorübergehend untergebracht, bis das Haus wieder bezogen werden konnte.

Die Hausbewohner waren seinerzeit noch sehr rüstig und agil und wurden bei späterer Pflegebedürftigkeit von der Dorfschwester Rosa versorgt.

Durch den Ankauf von umliegendem Gelände konnte 1968 ein Speisesaal für ca. 40 Personen angegliedert werden. Verbleibendes Gelände wurde in einen parkähnlichen Garten umgestaltet.

Im Juni 1970 brannte das Oekonomiegebäude vollständig ab. Danach wurde durch den Bau einer Dependance die Kapazität von 12 auf 36 Betten erhöht.

In diesem Zeitraum ging die Leitung des Hauses an das Ehepaar Bärbel und Jean Jacques Geng über.

In den darauffolgenden Jahren waren die Neuzugänge an Heimbewohner pflegeintensiver, dadurch wurde es erforderlich, die Dependance und das Altenheim durch einen Pflegetrakt räumlich zu verbinden. Diese Baumaßnahme wurde 1983 in Angriff genommen dadurch stieg die Kapazität auf 90 Betten. Einzug und Fertigstellung am 01.04.1984.

1986 wurden Dependance und Altenheim dem Pflegestandard angepaßt. Der Speisesaal wurde ebenfalls entsprechend erweitert.

Um den Bedürfnissen der Senioren gerecht zu werden, wurde 1995 auf dem anliegenden Grundstück eine Senioren- Wohnanlage mit 24 betreuten Wohnungen errichtet und 1996 bezugsfertig.

Durch den gestiegenen, intensiven Verwaltungsaufwand wurde es im Jahre 2000 erforderlich, die Büroräume zu erweitern, dabei wurde gleichzeitig, behindertengerecht der Haupteingang. umgestaltet.

Um die Lebensqualität der Bewohner, die mehr und mehr auf Rollstühle angewiesen sind, zu erhöhen, hat man im Zuge dieser Baumaßnahme den Anbau eines neuen Traktes die Aufenthalts- bzw. Speiseräume in der 1. und 2. Etage erstellt und verbunden mit einem zusätzlichen Notausgang und Treppenturm.